Geschichte

Entstehen und Wirken des Vereins

Bau Clubhaus

Im Jahre 1962 wurde der Tennisclub "Rot-Weiß" Losheim gegründet. Es war zwar kein spektakuläres Ereignis, aber es bedeutete doch ein Markstein in unserem bis dahin vom klassischen Vereinsgeschehen, also in den Bereichen Kultur und Sport (hier besonders Fußballsport) geprägten, noch selbstständigen Gemeinde Losheim. Doch als damals allgemein noch nicht an Tennissport oder gar Tennisclub Losheim gedacht wurde, gab es aber hier schon einige Leute, die mit dem Tennis in Verbindung standen. Von daher kommend entstand auch der Club, wie er sich heute, mit einer großen Tennisanlage ausgestattet und im Gemeinschaftsleben etabliert, präsentiert.

 

Das Tennisgeschehen in Losheim begann so ohne Aufhebens in der Stille der kleineren Losheimer Turnhalle. Erste Gehversuche kann man es nennen, was in der12 x 24 m großen Halle lief. Aber dennoch: Die Grundzelle des Vereins war geschaffen, wenn auch aufgrund der bestehenden und der zu erwartenden Möglichkeiten damit keineswegs eine strahlende Zukunft des Tennissports in Losheim in Aussicht stand oder gar gesichert war, begann damit aber seine systematische Entwicklung in Losheim.

 

So "frank und frei" wie die Akteure mit dem Spielen "zuGange", so ungezwungen verlief es dann auch im organisatorischen Bereich. Am Anfang stand die Einladung zu einer "Interessengemeinschaft". Diese sprach sich für die Gründung eines Clubs aus. Die Gründungsversammlung fand am 3.12.1962 statt. Der Einladung dazu war eine ganze Reihe von Interessenten gefolgt. Davon erklärten sich 20 Personen zur Mitgliedschaft bereit und wählten aus ihrer Mitte einen Vorstand, bestehend aus den Sportkameraden Raimund Jakobs (Vorsitzender), Günter Kremer (2. Vors.), Otmar Zengerle (Schriftführer), TheoRöder (Schatzmeister) und Josef Feld (Sportwart). Man hatte den festen Willen, sehr schnell in den Besitz eigener Tennisplätze zu gelangen. Zunächst mussten wir aber weiter in der kleinen Halle spielen, die nur die Größe eines Tennisspielfeldes hatte. Unsere Erbringer Freunde halfen uns dann im nächsten Jahre 1963 aus und gaben uns die Möglichkeit, auf ihrem Platz zu trainieren und die Heimspiele für unsere erste Verbandsrund e dort auszutragen. Wir waren sehr dankbar für diese sportlich-kameradschaftliche Geste.

 

Einweihung Tennisanlage Man kann sich das heute kaum vorstellen. Dieses "Verfahren" der stundenweisen Mietung eines Platzes hat uns bezüglich der Ausübung des Tennissports auf eigenen Tennisplätzen sehr herausgefordert. Zu ihrem Bau stellte uns die Gemeinde an der Waldhölzbacher Straße liegendes, damals noch morastiges Gelände zur Verfügung. Sie entsprach auch unserem Wunsch, den hier durchlaufenden Weiherbach zu verrohren. Damit schuf sie übrigens die Grundlage für die künftige Nutzung der angrenzenden Fläche für die Errichtung des heute dort bestehenden Losheimer Stadions und damit eine großflächige Verwendung des Gebietes für Jugend und Sport in Losheim. Als unsere Aufgabe verblieb, den Tennis-Geländebereich eigenhändig trocken zu legen und den Schlamm auszuräumen. Die danach notwendige Aufüllung des Geländes auf die heutige Höhe gelang mit Hilfe von Sandmassen, und zwar schöner, roter Felssand, die 1963 im Zuge der Ausschachtung des Krankenhaus-Neubaues anfielen. So verfügten wir über die notwendige Tragschicht mit ebener Fläche. Große Sorgen hatten wir aber auch hinsichtlich der Finanzierung, zunächst zum vorgesehenen Bau eines Platzes.

 

Mit vielen Mühen erreichten wir diese aber doch mit dem Endergebnis, dass wir nach 1 1/2 –jährigem Bestehen sogar über zwei Plätze, die ersten im Hochwald, verfügten. Unser erster Platzwart wurde der Pensionär Häns Gasper.

 

Aber wir dachten sogleich an ein neues Projekt "Bau eines Clubhauses". Zunächst fehlte es dem jungen Verein natürlich am Geld. Dennoch verhandelten wir 1966/67 schon um das Baugelände und die Klärung finanzieller Möglichkeiten, natürlich wieder – wie beim Platzbau - verbunden mit erheblichen baulichen Eigenleistungen. Wir bekamen das Gelände und erreichten -wenn auch ratenweise - die Geldbeschaffung. Die Gemeinde gewährte uns erfreulicherweise einen Zuschuss in Höhe von 5.000,- DM. In einer Gemengelage, und zwar unter Einschluss von Toto-Mitteln und baulichen Eigenleistungen hatten wir das Bauwerk in relativ schneller Zeit 1968/69 erstellt. Am 17.08.1969 fand die Einweihung statt.

 

Zweite Einweihung Aber wir dachten sogleich an ein neues Projekt "Bau eines Clubhauses". Zunächst fehlte es dem jungen Verein natürlich am Geld. Dennoch verhandelten wir 1966/67 schon um das Baugelände und die Klärung finanzieller Möglichkeiten, natürlich wieder – wie beim Platzbau - verbunden mit erheblichen baulichen Eigenleistungen. Wir bekamen das Gelände und erreichten -wenn auch ratenweise - die Geldbeschaffung. Die Gemeinde gewährte uns erfreulicherweise einen Zuschuss in Höhe von 5.000,- DM. In einer Gemengelage, und zwar unter Einschluss von Toto-Mitteln und baulichen Eigenleistungen hatten wir das Bauwerk in relativ schneller Zeit 1968/69 erstellt. Am 17.08.1969 fand die Einweihung statt.

 

Inzwischen setzte in Losheim ein Tennis-Boom ein, sodass die bestehende Anlage dem großen Andrang in Form der gestiegenen Mitgliederzahl nicht mehr gewachsen war. Drum liefen bereits 1972/73 die Bemühungen um zwei weitere Tennisplätze. Ihr Bau erfolgte im Zusammenwirken mit der damals noch selbstständigen Gemeinde Losheim, insbesondere in Form der Materialgestellung. 1974 wurden sie eingeweiht, sodass danach vier Tennisplätze und eine errichtete Trainingswand zur Verfügung standen.

 

Inzwischen setzte in Losheim ein Tennis-Boom ein, sodass die bestehende Anlage dem großen Andrang in Form der gestiegenen Mitgliederzahl nicht mehr gewachsen war. Drum liefen bereits 1972/73 die Bemühungen um zwei weitere Tennisplätze. Ihr Bau erfolgte im Zusammenwirken mit der damals noch selbstständigen Gemeinde Losheim, insbesondere in Form der Materialgestellung. 1974 wurden sie eingeweiht, sodass danach vier Tennisplätze und eine errichtete Trainingswand zur Verfügung standen.

 

Tennishalle Die weiter sprunghafte Entwicklung des Mitgliederstandes und des Tennis-Clubs als Träger von Breitensport setzte sich fort. Dazu bedurfte es weiterer Spielmöglichkeiten, also zusätzlicher Plätze. Erfreulicherweise hielt auch nach der Gebietsreform das Interesse der Gemeinde an der Förderung des Breitensports an. Im Zuge dessen bot sich glücklicherweise durch die Aktivität der Gemeinde die Gelegenheit, dem Tennisclub zwei weitere Plätze zu beschaffen. 1975/76 erbaute sie nämlich das neue Stadion an der Waldhölzbacher Straße, und zwar unterhalb der Tennisanlage. In Verbindung mit den dazu nötigen Erdarbeiten wurden die Grundlagen für die Tennisplätze 5 und 6 geschaffen. Sie konnten bereits am 05.09.1976 eingeweiht werden. Damit war die Basis geschaffen, auf der die Sportanlagen des Vereins und das Engagement der öffentlichen Hand zustande kamen.

 

In diesem Rahmen leistete die Gemeinde Losheim noch einen weiteren ganz enormen Beitrag zur Förderung des Tennissports in Losheim. Sie stellte das Gelände für den Bau eines Tennis- und Kegelzentrums im Bereich Weiherberg auf Initiative einer privaten Trägergesellschaft, die sich größtenteils aus aktiven Tennisspielern zusammensetzte, zur Verfügung. Hinzu kam ein beträchtlicher Zuschuss und die Herstellung der Zuwegung mit Außenanlagen. Das "TKL" wurde im August 1979 dem Sportbetrieb übergeben. Seither konnten dieTennisspieler auch im Winter, bzw. bei Schlechtwetter ihrem geliebten Sport nachgehen, was dem Tennissport in Losheim zu weiterem Auftrieb verhalf. In der Folge gab es weitere Baumaßnahmen im Bereich der Tennisanlage WaldhölzbacherStraße, die der Verein ausschließlich in eigener Regie abwickelte. In 2 Etappen wurde das 1969 errichtete Clubgebäude zu seiner heutigen, ausreichend großen und geschmackvollen Form weiter ausgebaut. Als Treffpunkt und Begegnungsstätte eine Zentrale für das Innenleben des Tennisclubs der Pflege der Sportkameradschaft.

 

Sportlich blickt der Verein seit 1964 auf ein breites Leistungsfeld und viele Erfolge, sei es im Jugend-, Damen- oder Herrensport. Es begann mit dem sportlichen Ziel, die Spielstärke zu verbessern, sowohl in Form der Schlagstärke als auch der Tennistaktik. Dies gelang zunächst in Zusammenarbeitmit dem bekannten saarländischen Tennislehrer Karl Bock und hernach mit Trainingsarbeit aus den eigenen Reihen. Ein besonderes Augenmerk hat der Verein auf die Jugendarbeit gerichtet und den Tennis-Nachwuchs gepflegt und (Beispiel:Zeltlager) betreut. Gute Ergebnisse waren damit verbunden. Der größte sportliche Erfolg war der Sieg in einem Saarland-Pokal-Endspiel der A-Klasse in Riegelsberg. Es folgte die Teilnahme am Tennis-Gemeindepokalturnieren im Damen- und Herreneinzel. Seit 1985 werden landesweit die Meisterschaften der Jungsenioren für Damen und Herren ausgespielt. Hier war unsere Damenmannschaft in der Oberliga, der höchsten saarländischen Spielklasse, während den Herren auf Anhieb die Meisterschaft und der Aufstieg gelangen. Weitere Aktivitäten sind die seit 1966 ausgetragenen Club-Meisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed für Damen, Herren und Jugendliche sowie ein Schleifchenturnier, das sich größter Beliebtheit erfreut. Heute nimmt der Verein mit Mannschaften aller Altersklassen an den jährlichen Verbandsspielen in den Bereichen Jugend, Damen und Herren teil. Er zählt aktuell 252 Mitglieder.

 

Raimund Jakobs

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